Lotta macht Urlaub

Lotta liebt das Meer

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Während es draußen stürmt und regnet, träumen wir uns jetzt einfach mal in die warme Sonne ans Meer.

Macht die Augen zu und stellt euch vor:

Ihr schlummert friedlich und erholt in eurem Bettchen. Bis die Sonne so weit oben steht, dass Sie genau zwischen die Rollos des Fensters in euer Gesicht scheinen kann. In dem Moment spürt ihr auch schon eine kalte Hundeschnauze und eine Pfote im Gesicht. Aufsteeehen. Einen schöneren Wecker gibt es doch morgens einfach nicht. Ihr macht das Fenster auf und könnt schön die Meeresluft riechen. Ist das nicht wunderbar? Also schnappt ihr den Hund (egal wie die Haare momentan aussehen, der Wind am Meer zerstört die Frisur sowieso), geht zwei Minuten zu Fuß bis zur Düne.

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Schon dort ist die Landschaft so atemberaubend schön. Das viele Gras auf den Dünen, die blühenden Büsche, der Sand zwischen den Zehen… Halt Stopp, die Schuhe bleiben natürlich im Hotelzimmer. Schon jetzt weht eine leichte Brise frischer Meeresduft. Die Morgensonne zaubert euch eine wohltuende Wärme ins Gesicht. Ihr geht noch ein paar Schritte weiter und steht nun oben auf der Düne. Ihr bleibt kurz stehen und lasst euren Blick über das weite Meer schweifen. Es glitzert in wunderschönen Blautönen. Und dieser Klang, das sanfte Wellenrauschen…

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Erst jetzt bemerkt ihr wie unglaublich weit der Sandstrand ist. Die Welt scheint auf einmal still zu stehen. Es ist alles so friedlich und so weit weit weg. Ihr könnt ewig laufen und werdet nicht müde. Der Sand ist so schön warm und das Meer hat eine angenehme erfrischende Temperatur. Der Hund steht schon längst in einer Meerespfütze, die die Ebbe hinterlassen hat und wartet darauf dass ihr endlich den Ball schmeißt.

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Ihr entscheidet euch heute mal nach links zu wandern und dort den Strand zu erkunden. Jetzt merkt ihr, dass ihr euch hättet doch besser eincremen sollen, da die Sonne doch sehr intensiv ist, ihr das nur, durch den leichten Wind, nicht merkt. Ihr entscheidet euch also, die Hose auszuziehen und sie als Turban auf den Kopf zu binden, damit ihr wenigstens etwas Schutz vor der Sonne hab. Natürlich habt ihr dran gedacht, den Bikini vorher anzuziehen 😉

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Also lauft ihr so weiter. Ihr seht schon von weitem eine Sandbank, die immer mehr zum Vorschein kommt. Und dann kommt ihr auch schon an Warn-Schildern vorbei, auf denen steht, dass man diese lange und sehr schöne Sandbank bitte nicht betreten soll, da sonst Lebensgefahr besteht. Der Treibsand bei aufkommender Flut schneidet einem den Rückweg ab. Aber auf der Sandbank leben auch Tiere, deren Lebensraum man doch bitte respektieren soll. Die Ebbe gibt immer mehr und mehr von der riesigen Sandbank frei und man sieht auch schon die ersten Personen rüberwandern. Ihr versucht euch nicht aufzuregen und geht euren Weg am Wasser entlang weiter. Und huch… was ist denn das? Da kommt ein Kopf aus dem Wasser. Jetzt ist er wieder weg. Und da wieder, er guckt uns an. Und noch ein Kopf. Ein Seehund guckt euch zu wie ihr am Strand entlang schlendert. Ihr seid total fasziniert und freut euch einfach des Lebens Seehunde in freier Natur zusehen. Da ihr zwar eure Kamera dabei habt, aber leider nur das 50 mm Festbrennweite drauf habt, könnt ihr leider die Seehunde nicht richtig fotografieren. Aber dann denkt ihr, wieso soll man alles durch ein kleines Kamera-Guck-Loch und hinterher auf Bilder genießen, wenn man doch das Reale direkt vor seinen Augen hat. Also setzt ihr euch kurz in den warmen Sand und schaut einfach den Seehunden zu. Ihr habt nämlich Zeit. Die Uhr habt ihr im Hotel gelassen, die braucht ihr am Meer nämlich nicht.

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Kurz überlegt ihr, wo bin ich hier überhaupt? Nur ein paar Autostunden von daheim weg oder tatsächlich irgendwo in der Südsee?

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Upsala, nicht nur der Magen des Hundes knurrt, auch euer Magen knurrt. Also macht ihr euch langsam auf den Rückweg. Mittlerweile füllt sich der Strand mit Menschen. Aber auch Hunde kommen euch entgegen.

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IMG_2740Alle sind abgeleint und keiner beschwert sich. Ist das nicht ein Traum? NEIN! Es ist Realität.

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Ihr kommt wieder in eurem Bungalow an. Kurz die Füße abwaschen, der Hund stand schon am Strand unter der Dusche, und weiter geht es zum Frühstück. Natürlich nehmt ihr den Hund mit. Wie viele andere Hunde sitzt er brav neben… ähm.. unter den Tisch und wartet. Da fallen auch schon die Hunde-Äuglein zu. Ganz schön anstrengend so ein morgendlicher Spaziergang am Strand.

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IMG_2652Und ihr merkt, dass ihr euch leider den schlimmsten Sonnenbrand auf Erden geholt habt…

Falls ihr euch jetzt fragt, wo wir waren. Das verraten wir natürlich nicht 😉

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DSC_1317Veräppelt.. natürlich verraten wir das. Wir waren in Renesse. Das liegt in Holland in der Provinz Zeeland. Genächtigt haben wir im Hotel De Zeeuwse Stromen.

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Schade, leider ist unser kleiner Kurz-Urlaub jetzt beendet.

„Vielen Dank dass Sie mit uns geflogen… ähm… gelaufen sind, geträumt haben.“

Bis bald.

Eure Vreni & Lotta

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1 Kommentar

  1. Puuurer Neid 😉 !
    Was für tolle Fotos von einem scheinbar wunderschönen Strandurlaub. Gefällt mir sehr gut, könnte ich mir mit Frauwau auch gut vorstellen. Liebe Grüße von Frauwau und ihrem Frauchen!

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